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Der Locus

Mit Hilfe des Euro-WC-Schlüssels wurde der CBF Darmstadt ab Ende der 80er Jahre über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. So gehen seit der Einführung der ersten „genormten“ Schlösser Bestellungen aus ganz Europa in Darmstadt ein. Doch damit nicht genug: Selbstverständlich möchten die neuen Schlüsselbesitzer wissen, wo sie die Toiletten finden, zu denen der Euro-WC-Schlüssel passt? Eine Frage, die der CBF Darmstadt 1991 erstmals zu beantworten versuchte.  

In jenem Jahr brachte der Club eine Hinweis-Broschüre heraus, in der die Standorte der Toiletten verzeichnet waren – der LOCUS, damals noch recht dünn und auf Standorte in Deutschland beschränkt.

Die erfreuliche Verbreitung der Behinderten-WCs führte dazu, dass schon bald eine Neuauflage des LOCUS erforderlich wurde. Wieder übernahm der CBF Darmstadt die Initiative und ging mit Nachdruck und Eifer ans Werk. Mit großem Arbeitsaufwand wurden 3.000 Städte und Gemeinden angeschrieben und die Rückmeldungen zum erweiterten LOCUS verarbeitet. Die neue Auflage wurde zum 25-Jährigen Vereinsjubiläum fertiggestellt und enthielt rund 4.300 Standorte von Behinderten-WCs in Deutschland und erstmals auch im europäischen Ausland.

Die ständig fortschreitende Entwicklung machte es schon bald nötig, sich wieder an die Arbeit zu machen. So lag Anfang 2000 die dritte Auflage des LOCUS vor. Darin waren bereits über 7.000 Standorte verzeichnet. Nachdem auch diese Ausgabe bald überholt und vergriffen war, liegt seit 2007 die aktuelle, vierte Auflage des LOCUS mit über 9.000 Standorten von Behindertentoiletten vor.

Auch diese Ausgabe muss bereits dringend erweitert werden, zumal der Euro-WC-Schlüssel inzwischen als Norm in Europa gilt. Darüberhinaus träumt nicht nur der CBF Darmstadt von der Entwicklung eines eigenen LOCUS-Apps für iPhone und andere Smartphones. Der „Weg zum Örtchen“ wird digital…